Russland am Abgrund

Die letzten Tage in der Ukraine haben gezeigt, dass vielfach Dinge anders kommen als die meisten denken. So auch hier. Die ukrainische Armee hat die russischen Eindringlinge weit zurückgeworfen.

Damit sollten wir schnellsten weiterdenken: Was passiert wenn Russland kollabiert. Das korrupte System rund um Putin wird eine Niederlage nicht überstehen. Die Macht in Russland ist dergestalt, dass sie auf eine Person zuläuft – Putin – und abgestützt ist aus einem feingliedrigen System von Hofschranzen. Das System stützt sich ab auf Gewalt und Korruption. Und damit ist es inhärent instabil.

Eine Niederlage, wie sie sich jetzt abzeichnet entzieht dem System die nötigen Ressourcen, um es weiter zu stützen. Es wird in sich zusammenfallen.

Damit haben wir in Europa und Amerika eine echte Herausforderung auf der Hand: Wie gehen wir mit den Überresten eines Systems um, dass noch immer auf tausenden von Atomwaffen sitzt?

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Ukraine – Schweiz

Die Ukraine will schnell in die EU. Die Schweiz weiss nicht was sie will, einzig, dass sie in mitten von Europa ist und sich mit den Nachbaren arrangieren muss.

Hier der etwas andere Vorschlag: Wie wäre es wenn sich die Schweiz und die Ukraine gemeinsam auf diese Reise begeben würden? Da das grosse auf dem Weg nach Europa, hier das kleine Land mit jeder Menge Demokratieerfahrung und dem Finden von Kompromissen, (ausser mit der der EU), die auch das grosse Land und die EU brauchen werden.

Die Schweiz fokussiert ihre Drittstaatenhilfe auf die Ukraine (und über die vielen qualifizierten Flüchtlinge, die alle wohl länger hier bleiben werden als sie und wir meinen, gibts vielfältige neue Anknüpfungspunkte). Beide Länder verhandeln unabhängig mit der EU, stimmen sich aber eng ab. Die EU hätte plötzlich zwei formidable Verhandlungspartner gegenüber.

Wer jetzt sagt dass sei utopisch: Genau darum geht es. Um einen anderen Ansatz die Starre zu lösen.

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Gemeinderat

Vor einem guten Jahr hat mich der krude Abbruch der Verhandlungen mit der EU endgültig politisiert. Ich begann mich, bei der lokalen GLP zu engagieren. Im Spätherbst haben wir über eine Kandidatur für den Gemeinderat gesprochen.

Und angesagt, dass wir zwei GLP Gemeinderäte in Zollikon wollen. Letztes Wochenende hat es geklappt. Zusammen mit Sascha Ullmann bin ich in den Gemeinderat von Zollikon gewählt worden.

Merci liebe Zollikerinnen und Zolliker!

Ihr Vertrauen freut und ehrt mich. Ich werde es Ihnen in den nächsten vier Jahren erwidern und mich engagiert für Zollikon einsetzen! Für Themen wie das Beugi, die Verkehrssituation im Berg, der neue Medizinalcluster Lengg und viele weitere Themen mehr.

Grosse Politik beginnt im Kleinen. Und im Miteinander. Ich werde mich engagieren allen zuzuhören und gemeinsam einen Weg zu finden. Darauf freue ich mich.

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GLP Stand auf dem Wochenmarkt

Gestern haben wir auf dem Zolliker Wochenmarkt Specie Rara Tomatenstauden verteilt: Black Plum, die Gelbe aus Thun, und die Gezahnte.

Unser Stand. Im Hintergrund sind die leicht eifersüchtige FDP,
die hatten nämlich nur Samenpäckli zum verteilen 😉

Der Stand war Teil von unserem Wahlkampf für die Gemeinderats- und Behördenwahlen am kommenden Wochenende.

Mit vielen Mitbürgern und Mitbürgerinnen sind wir ins Gespräch gekommen. Viele haben bereits abgestimmt. Einige hatten auch direkte Anliegen: Wie geht es weiter mit dem Beugi, die oft gerade in der Bauabteilung langen Verfahren, welche Sanierungsoption wollen wir für das Fohrbach wählen, wie stellen wir sicher, dass Digitalisierung ältere Leute nicht ausschliesst.

In einer Wochen haben wir die Gelegenheit die Geschicke dafür in gute Hände zu legen: GLP wählen!

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Wahlkampf in grosser Formation

Gestern waren wir von der GLP Zollikon in grosser Formation beim der Hauptsammelstelle. Noch zwei Wochen bis zu den Gemeinderatswahlen. Langsam aber sicher kommt der heisse Endspurt.

Gestern ergaben sich wiederum viele interessante Gespräche: Politisches (was passiert mit dem Beugi) und nicht politisches (Roswitha und Thomas machen einen super Job – stimmt!).

Was uns natürlich besonders freute, waren viele Rückmeldungen von der Sorte: “Ja schon für Euch abgestimmt!” Weiter so 😉

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Die Schweiz und Europa

Am 24. Februar hat sich das Verhältnis der Schweiz zu Europa grundlegend geändert. Während den letzten dreissig Jahren war es geprägt vom Phantomschmerz des abgelehnten EWR Betritts (Abstimmung 1992) und der anschliessenden holprigen Zeit, bis um die Jahrtausendwende die Bilateralen abgemacht wurden.

Wir haben es uns gemütlich eingerichtet. Viele meinten das Verhältnis sei so gut geregelt. Ist es auch. Die Schweiz nimmt fast vollständig am Binnenmarkt teil und ist eines der Länder, die davon am meisten profitieren. Die wirtschaftliche Prosperität der letzten zwanzig Jahren ist ein belegtes Zeugnis davon.

Die Verhandlungen zu einem Rahmenabkommen wurden vor diesem Hintergrund von vielen als mühsame Zwängerei der EU angesehen: «Passt doch alles so. Warum was ändern?». Dabei wurden und werden geflissentlich zwei Sachen übersehen: Die EU ist mehr als der Binnenmarkt und Souveränität in einer zunehmend globalen Welt verändert sich, genau so wie sie sich vor zweihundert Jahren bei der Gründung der modernen Schweiz verändert hat.

Der 24. Februar mit dem furchtbaren Angriffskrieg Russlands hat diesen Luftballon gepikst und zum Platzen gebracht. Es ist seither nichts mehr, wie es mal war. Die Sicherheiten der letzten Jahrzehnte sind verpufft. Was neu kommen wird, wissen wir noch nicht. Eines aber ist klar: In der Ukraine geht es um viel mehr als der Bekämpfung von lokalen russischen Wahnvorstellungen (Die Ukraine hat keine eigenständige Kultur und ist Teil Russlands). Es geht um alles.

Eigentlich ist es für die Schweiz ganz einfach: Wenn du auf einem Pausenplatz einem Tyrannen entgegentrittst, tust du das besser als Gruppe.

Und hier gibt es für uns genau zwei Optionen: Sich näher an die NATO anlehnen (wenn die den mögen; geschickt von Thierry Burkart in die öffentliche Diskussion eingebracht, auch um vom zweiten Thema abzulenken) und einen gemeinsamen Weg mit der Europäische Union finden.

Damit das richtig verstanden wird: Das ist nicht einfach ein blindes ‘Ja zur EU!’, sondern eine nüchterne Auslegeordnung. So wie vor zweihundert Jahren die alten Stände zur Einsicht gelangten, dass sie nur zusammen in einem Bundesstaat eine Zukunft hatten.

Im Kern geht es um unsere Souveränität. Souverän im Sinn von Mitbestimmen, Mitgestalten und Selbstbestimmung. Wir wollen nicht fremdbestimmt sein. Das gelingt in einer globalen Welt nicht mehr als Kleinstaat. Sondern im Verbund. So wie die alten Orte der Eidgenossenschaft haben erkennen müssen, dass in einer damals neu nationalstaatlich organisierten Welt es eine gemeinsame ordnende Ebene braucht – die moderne Schweiz.

Wir werden mit unseren Nachbaren einen nächsten Integrationsschritt gehen wollen, um weiterhin selber bestimmen zu können. Diesen, unseren Weg in Europa, sollten wir jetzt aktiv zu gestalten* beginnen.

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*) Politik ist eigentlich gestalten. Die Gefahr in der Schweiz allerdings ist gross, dass dieser historische Moment aus der Angst vor dem eigenen Mut verpasst wird. Später werden wir zu schlechteren Bedingungen dazu gezwungen werden.

Ein Beispiel: Die Ukraine wird wieder aufgebaut werden müssen. Oligarchengelder werden dazu herangezogen werden – die USA sind bereits daran. Wie ging das nochmals bei der Fluchtgelddebatte…?

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Ostermarkt auf dem Dorfplatz – und eine gute Marschrichtung für die GLP

Früh aufstehen lohnt sich: Direkt auf dem Dorfplatz haben wir uns heute der Bevölkerung präsentieren können.

Nach zwei spannenden Podien auf dem Berg und im Dorf, war heute wieder ein Open Air Event angesagt. Um 7h war naturgemäss noch wenig los. Das änderte sich nach 8h schnell. Und bis am Mittag hatten wir Dutzende von Flyern, Pro Rare Specie Tomatenstauden und selbstgefärbte Ostereier verteilt.

Der beste Input kam von einer Passantin. Wir haben zusammen uns über Ostermärsche und unseren Wahlkampfflyer als verlässliche Karte unterhalten. Sie meinte dazu: Nicht links abbiegen, nicht rechts abbiegen, einfach gut geradeausgehen und GLP wählen.

Stimmt!

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Der Sennhof ist uns wichtig

Heute Morgen haben Sascha, Rui, Bebo und ich den Wahlkampf hier in den Sennhof gebracht. Der Sennhof ist so nah und doch so fern zumindest in der Perspektive vom Dorf und auch – teilweise – vom Berg. Uns ist der Sennhof wichtig.

Den Bus hier oben benutzen nebst Pendlern natürlich auf viele Schülerinnen und Schüler auf ihrem Weg ins Rüterwies oder ins Dorf und weiter. Der Sennhof Clan ist spitze!

Wir werden uns weiterhin für eine gute Anbindung des Sennhofs (Verlängerte Betriebszeiten Bus?!) und weitere Anliegen hier vom Sennhof einsetzen!

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Wahlkampf im Zollikerberg

Am letzten Donnerstag haben wir neuen Kandidaten uns im Chramschopf im Zollikerberg dem interessierten Publikum präsentiert. Claudia Eberle-Fröhlich vom ZoZuBo hat auf eine ebenso innovative wie charmante Weise durch den Abend geführt.

Jeder von uns konnte seine Themen mittels farbigen Folien auf der Wand (Im Hintergrund sichtbar) aufkleben. Die grossen Themen im Berg sind sicher die weitere Entwicklung dieses Dorfteils. Hier bin ich der Meinung gilt es in den nächsten vier Jahren eine umsetzbare Vision für ein Dorfzentrum im Berg zu entwickeln.

Foto Zollikernews / René Staubli

Am nächsten Dienstag sind wir alle im Dorf für eine weitere Podiumsdiskussion.

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Waterfall versus Agile Project Methods

In reply to a post by Marcel Paschoal on project methodologies I wrote a short comment:

The core problem of waterfall: You forget an item in the planning and that will haunt you for ever in the development phase.

The core problem of agile: Just because you add slices (sprints) on top of each other you don’t necessarily build a Tour d’Eiffel but rather build the leaning tower of Pisa (that eventually crumbles).

You need a healthy mix of wider planning and agile implementation.

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