Warum KI Legacy-Software nicht ersetzt, sondern stabilisiert

Der Kurssturz Anfang 2026 sah aus wie der Startschuss für die Ablösung von Legacy-SaaS, doch die Käufer machten das Gegenteil: Sie verlängerten ihre Verträge. KI wirkt wie WD40 und Knetmasse zugleich, sie glättet Reibung in schlechten Interfaces und füllt fehlende Features so gut, dass ein System „gut genug“ bleibt. Gleichzeitig senkt KI zwar die Kosten fürs Neuschreiben, aber nicht die Kosten des Wechsels, wegen Logik, Daten, Compliance und organisatorischer Trägheit. Für KI-Startups bedeutet das: Die Strategie „Incumbent ist schlecht“ trägt nicht mehr, Differenzierung entsteht über End-to-End-Prozesse, kuratierte Daten und von Anfang an eingebaute Governance.

Über dselz

Husband, father, internet entrepreneur, founder, CEO, Squirro, Memonic, local.ch, Namics, rail aficionado, author, tbd...
Dieser Beitrag wurde unter Artifical Intelligence, Entrepreneur Confidential, PracticalEconomics veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.