Hier in London sind Dinge oft etwas anders als auf dem Kontinent.
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Am Freitag hatte ich das Vergnügen, ein Video-Interview mit der NZZ zu führen. Darin erkläre ich, worum es bei Squirro geht, wo wir stehen und warum wir überzeugt sind, dass wir auf dem Weg in eine vielversprechende Zukunft sind. Und: Es gibt einige Sneak-Peaks darin, die zuvor noch nirgends zu sehen waren. Deshalb: Nicht verpassen!
Quelle: NZZ
Pinterest ist im Moment eines der meist gehypten Startups. Das war aber nicht immer so. Fast wäre es nie dazu gekommen…
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In einer neuen Studie zum Medienverhalten wird klar aufgezeigt, dass heute mehr Leute ihre News über News Aggregatoren erhalten anstatt über soziale Netzwerke.
Hier war ich noch nie. Unser Business Angel Herr Hoepfner hat uns hier nach Radolfzell eingeladen für einen Kreativ-Workshop. Und mächtig kreativ sind wir denn auch, Wetter zum Trotz.
Bei einem solch tollen Ausblick auch kein Wunder:
Diese Woche war wichtig für unser Startup: Wir lancieren Squirro, der neue persönliche digitale Recherche-Assistent. Mehr dazu gibts auf unserem neuen Blog.

Am Freitag habe ich drei junge und kompetente Frauen für eine Marketing Assistenz Stelle interviewt. Ihre jeweilige Karrieresituation als Abbild der Situation von Millionen von jungen Leuten in Europa hat mir schwer zu denken gegeben.
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Ein langjähriger Freund ist letztes Jahr nach einem längeren Aufenthalt von New York zurückgekommen. Als politisch engagierter Mensch mit guter liberaler staatsbürgerlicher Ausrichtung, wollte er sich hier der FDP anschliessen. Antrag ausgefüllt und abgeschickt. Das war vor 9 Monaten.
Mehrmaliges Nachfragen hat bis heute keine Wirkung gezeigt. Die Stadt Zürcher FDP ist an seiner Mitgliedschaft offensichtlich nicht interessiert. Geschätzt aus schierem Desinteresse, denn an der Gesinnung kann es nicht liegen.
Schon erstaunlich für eine Partei, die im steten Sinkflug ist und nichts so sehr braucht wie junge fähige Leute.
Bei Schawinski im Interview zeigt Roger Köppel einen erschreckenden Mangel an Respekt und Selbstkritik und ein schier unglaubliches Mass an Uneinsichtigkeit.
Noch vor ein paar Monaten zog Köppel durch deutsche Fernsehstudios, um über den Kauf der Bankdaten-CDs herzuziehen. Er wollte deutsche Minister angezeigt sehen – sie würden bei der Einreise in die Schweiz festgenommen. Sein Argument: Aus kriminell erworbenen Daten dürfe kein Vorteil geschlagen werden.
Die ausgelösten Verfahren der deutschen Steuerbehörden zeigen ein erschreckendes Bild von dreister Steuerhinterziehung. Roger Köppel deckte mit seiner Argumentation kriminelles Verhalten von Schweizer Banken.
Heute greift er selber auf kriminell erworbene Bankdaten zurück, um Philipp Hildebrand von der SNB Spitze weg zu mobben. Zusätzlich bedient er sich der der Lüge und Verleumdung, um sein Ziel zu erreichen.
Von Schawinski direkt darauf angesprochen, meint Köppel knapp “Ich äussere mich nicht mehr zu den Quellen.” Und wiederholt gebetsmühlenartig seine Anschuldigungen einer “ungeheuerlichen” Tat Hildebrands.
So schnöde habe ich noch nie einen Journalisten über eigene Fehler hinweggehen sehen. Was andernorts die fristlose Entlassung des Journalisten nach sich gezogen hätte, ist ihm ein schnippisches Lächeln wert.
Pure Propaganda.
Genau so wie wir das die letzten Wochen bei der Inthronisation von Kim Jong Un erlebt haben*. Um das gewünschte Bild zu vermitteln wird alles in Kauf genommen: eine darbende Bevölkerung, Lug & Trug, gefälschte Bilder und Mord. Soweit sind wir in der Schweiz noch nicht. Rufmord ist die hiesige Währung.
Hildebrand ist ausgeschaltet. Das Duo Köppel / Blocher hat gezeigt, dass sie zum Erreichen ihrer Ziele auch Daten krimineller Herkunft und üble Verleumdungen einsetzen. Hildebrand wird nicht das letzte Opfer gewesen sein.
Die Brandstifter werden weiter wüten.
Es war ein rabenschwarzer Tag gestern für die Schweiz.
Zeit aufzustehen.
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* In diesen verkehrten (Rechts-)Staat passt auch, dass sein Überich, der alte verbitterte Mann aus Herrliberg, neulich in Nordkorea zu Besuch war. Er hat sich offensichtlich wohl gefühlt und begierig die dortigen Methoden der politischen Propaganda aufgenommen. Davon ein andermal mehr.