Kollusion im CH-Verlagswesen: Gemeinsames Treten an Ort

Zufälle gibts im Leben: Zuerst habe ich zuerst mit einer Person zu Mittag gegessen, die mit der digitalen Strategieentwicklung bei einem traditionsreichen Zürcher Verlagshaus sehr vertraut ist und auf dem Rückweg zum Büro habe eine andere Person getroffen, die mit der digitalen Strategieentwicklung bei einem andern traditionsreichen Zürcher Verlagshaus sehr vertraut ist.

Beide haben mir – unabhängig voneinander – zu verstehen gegeben, dass die digitale Strategieentwicklung (zu) viel Zeit braucht und eigentlich nicht vorwärts geht. Die Diskussion wird auf das Thema “Paywall” reduziert ohne sich zu Überlegen was der eigentliche Wert der journalistischen Leistung in Zukunft ist.

Nun, gemeinsames nicht Vorwärtsschreiten ist auch eine Vorgehensweise.

 

Spannend an solchen Tagen des Zusammentreffens ist, dass ausgerechnet auf der Medienseite der NZZ von heute ein möglicher und wertvoller zukünftiger Weg skizziert wird:

Qualitätssicherung im digitalen Informationsuniversum heisst nämlich auch, das Datenchaos zu bändigen: «Kuratieren» nennt das etwa die Medienjournalistin und Bloggerin Ulrike Langer, wenn Journalisten als Sachwalter der Web-2.0-Öffentlichkeit die weit verstreuten Informationen bündeln, einordnen, prüfen und für ein breiteres Publikum aufbereiten.

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Empfohlene Lektüre: Beendet die Vorzugsbehandlung der Superreichen

Wenn der erfolgreichste Investor der Welt – Warren Buffet – vor einen Split der Gesellschaft warnt, weil er und seines gleichen zu wenig Steuern zahlen, so ist das Wert gelesen zu werden. Aus der heutigen New York Times: “Stop Coddling the Super-Rich“.

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Google kauft die Motorola Handy-Sparte

Leider ist der Eintrag nur auf English verfügbar.

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Moore’s Gesetz im Rückwärtsgang

Leider ist der Eintrag nur auf English verfügbar.

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Die Kehrtwenden des Christoph Blocher

Natürlich spricht Blocher von einer geraden Linie. Doch das wüste Hüst und Hott der Partei von Blocher’s Gnaden (aka SVP) in Sachen Frankenstärke und Nationalbank kann nur in einem Paralleluniversum mit einer grundsätzlich andern als der euklidischen Geometrie als gerade bezeichnet werden:

Blocher hat mit seinem Kumpel Ebner in den 80er und 90er Jahren fröhlich im Finanzkasino mitgemischelt. Blocher war eine zeitlang sogar UBS Verwaltungsrat.

2009, Finanzkrise: Zusammen mit Hayek (Swatch), Levrat (SP Präsident) stellt sich Blocher vor die Medien und fordert strengere Eigenkapitalvorschriften und damit den damals einsamen Rufer in der Wüste, Nationalbankpräsident Philipp Hildebrand

Anfangs 2011 setzt eine wüste Kritik gegen ebendiesen Philipp Hildebrand ein wegen “Verschwendung von Volksvermögen“. Blocher “Ich war immer gegen diese Interventionen“. Die Kritik schwächt die SNB, weil die in der Regierung vertretene SVP gegen die eigene Nationalbank vorgeht.

Seit ein paar Tagen nun hat sich der Wind wieder gedreht: Ab sofort stehen Blocher und seine Hörigen wieder hinter der Nationalbank und sind für eine Intervention in den Finanzmärkten. Begründet wird der abermalige Schwenker mit der sich drastisch verschärften Situation. Als sei dieses Szenario nicht schon länger klar gewesen. Dabei war jedem Beobachter seit letztem Jahr klar, dass vor dem Hintergrund der Euro-Krise die Aufwertung des Schweizer Franken unvermeidlich.

Das populistische Larifari von Blocher zeigt: Er ist bereits in einer andern geometrischen Dimension angelangt. Mit der gelebten, aktuellen Wirklichkeit hier in der Schweiz hat seine Welt wenig gemeinsam.

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Tatsächlich, da hilft nur noch beten

Die aktuellen Turbulenzen sind nur vermeintlich ausgestanden. Das wissen auch Sarkozy und Merkel und beten. Ob’s hilft?

Merkel und Sarkozy beim Beten

(Quelle TA/Keystone)

Update (00.10): Eine Präzisierung. Im Fall von Frau Merkel handelt es sich um ein Stossgebet, dass Sarkozy doch bitte nicht wieder irgend einen Blödsinn anstellt, der den deutschen Steuerzahler wieder ein paar Milliarden kostet.

 

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Schickt Memonic nach San Francisco!

Wir haben’s geschafft – danke liebe Fans! Dank euren Stimmen sind wir nun unter die Top 8 des AppQuest 2011 Wettbewerbs gekommen! Merci!

Schickt uns jetzt nach San Francisco! Stimmt nochmals für uns, damit wir unter die Top 4 Finalisten kommen. Als Finalist können wir Ende August an der Dreamforce Memonic präsentieren. Macht aus Memonic ein echtes Cloud Idol!


Du hast schon mal für uns abgestimmt?
Klick auf diesen Link und dann auf „Gefällt mir“.
(Die Abstimmung startet wieder bei Null, weshalb wir auch eure Stimme noch einmal benötigen!)


Du stimmst das erste Mal ab?
(siehe unten, worum’s geht):

  1. Geh auf die AppQuest ‘11 Seite und auf “Like / Gefällt mir” klicken, damit Du abstimmen kannst.
  2. Dann geh auf unsere Wettbewerbsseite und wieder auf “Like / Gefällt mir” klicken.

 

Wichtig: Zuerst auf der AppQuest ‘11 Seite auf „Gefällt mir“ klicken, ansonsten könnt ihr Schritt 2 nicht machen!

Die Zahl der „Gefällt mir“ Angaben wird schlussendlich darüber bestimmen, wer weiter ist. Deshalb brauchen wir eure Stimme WIRKLICH dringend! Die Abstimmung läuft nur noch bis am Freitag, 12. August.

Und als Bonus: Berichte via Facebook oder Twitter darüber! Benutze den Hashtag #appquest und unser Twitter Name @mymemonic! Falls du möchtest, kannst du auch auf diesen Blogpost oder auf http://go.memonic.com/appquest verweisen.

Wir senden euch auch eine Postkarte von San Francisco, wenn’s geklappt hat.

Über die AppQuest ‘11

Salesforce sucht in der AppQuest ‘11 die besten Applikationen, die auf der Force.com-Plattfom entwickelt wurden und die mithelfen, das Social Web auch in den Cloud-Anwendungen von Salesforce zu integrieren. Nach der erfolgreichen Nomination gilt es nun, in der ersten Runde die Gunst des Publikums zu erringen. Aus den acht Applikationen, die durch die Abstimmung in die zweite Runde kommen, wählt anschliessend eine Fachjury vier Halbfinalisten aus. Diese dürfen anlässlich der Dreamforce ‘11 in San Francisco ihre App vorstellen.

Über den Memonic Clipper for Salesforce

Mit dem Memonic Clipper for Salesforce sammelst Du Informationen zu Deinen Accounts, Kontakten, Opportunities, Leads & Kundenvorgängen direkt im Web. Deine Clippings werden automatisch in Salesforce gespeichert und können einzelnen Objekten angehängt werden. Das mühsame Copy-Paste entfällt somit, und Ihre gesammelten Informationen stehen den anderen Benutzern zur Einsicht zur Verfügung.

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Parität erreicht, Volkswirtschaft zerstört

Heute Abend war’s soweit: De facto Parität Euro zu Schweizerfranken.

Alle wollen Sicherheit, kommen mit ihrem Geld in die exportorientierte Schweiz als vermeintlich sicheren Hafen, und verursachen über den dadurch ausgelösten starken Franken massive wirtschaftliche Probleme. Womit dann der vermeintlich sichere Hafen ziemlich unsicher geworden wäre und das Geld wieder abzieht.

Der Effekt ist etwas derselbe wie eine ein durchziehender Schwarm Heuschrecken oder die Agent Orange Einsätze damals in Vietnam. Zurück bleibt eine zerstörte Volkswirtschaft.

Danke Hedge Funds Manager.

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‘Über-Den-Tisch-Ziehen’ ist ein Startup Geschäftsmodell

Aha, bisher hat Groupon verkündet sie würden ‘profitabel’ arbeiten gemäss ihren eigenen Buchhaltungsregeln, genannt ‘adjusted consolidated segment operating income’ (adjusted CSOI). So sollen sie 2010 $60.5 Millionen verdient haben und $81 Millionen im ersten Quartal 2011.

Im Rahmen des SEC Filings für den Börsengang stellt sich jetzt heraus, dass es nach den allgemein anerkannten Buchhaltungsregeln US-GAP ganz anders ist: Groupon hat 2010 $390 Millionen und im ersten Quartal 2011 $103 Millionen verloren.

Tolles Geschäftsmodell und eigentlich ein Ponzi-Schneeballsystem à la Madoff mit freundlicher Unterstützung der Banken …

 

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Bin umgezogen – I moved

Bisher habe ich unter dorian.freeflux.net meinen Blog betrieben. Ab sofort finden sich meine Gedankennotizen hier.

Previously I blogged at dorian.freeflux.net. As of now I am blogging here.

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